AGFS Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen

Projekte

Tag der Freien Schulen 2018

Tag der freien Schulen

Am 23. November 2018 findet der diesjährige Tag der Freien Schulen statt. Unter dem Motto „Tag der Freien Schulen – Schenken Sie uns eine (Schul-)stunde Ihrer Zeit“ sind die Abgeordneten des Landtags erneut eingeladen, eine Freie Schule in Ihrem Wahlkreis zu besuchen und mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulleitungen direkt ins Gespräch zu kommen. Zielsetzung ist es, durch den direkten Kontakt mit Landtagsabgeordneten das staatsbürgerliche Interesse der Schülerinnen und Schüler anzuregen.

Der Tag der Freien Schulen findet bereits zum fünften Mal statt und ist damit ein fester Termin im Schuljahresplan der Freien Schulen in Baden-Württemberg. Im Schnitt besuchen zwei von drei Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg im Rahmen diesen Formats eine Schule in freier Trägerschaft. Die direkten Begegnungen zwischen Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Landespolitikern und Landespolitikern wurden in den vergangenen Jahren von allen Beteiligten als sehr bereichernd erlebt. Das Miteinander wirkt Politikverdrossenheit und Radikalisierung entgegen und rückt die Situation der Freien Schulen ins Blickfeld.

Mehr Informationen zum Tag der Freien Schulen 2018 finden auf unserer Sonderseite zum Projekttag tagderfreienschulen.agfs-bw.de!

Reform des Pflegeberufegesetzes

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Schulen Baden-Württemberg (AGFS) begleitet in intensiver Weise den Prozess der Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes im Land. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf der Perspektive der Schulen – sowohl der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, der Kinderkrankenpflegeschulen wie
auch der Altenpflegeschulen.
Die AGFS sammelte in den vergangenen Monaten wichtige Fragen der Ausbildungsschulen und fasste diese in einem gemeinsamen Positionspapier der UAG Pflege zusammen. Dieses Positionspapier wurde in einem Hearing am 31.1.2018 einem interessierten Kreis von Experten vorgestellt und dort weiter präzisiert. Über 50 Schulen beteiligten sich an diesem Prozess und brachten ihre Anliegen ein.
Für die AGFS bildet das Positionspapier die Grundlage für weitere Gespräche, die wir in den nächsten Wochen und Monaten gerne mit  VertreterInnen der Sozial- und Bildungspolitik führen möchten. Die AGFS wird sich dabei als konstruktiver Gesprächspartner einbringen, der profiliert die Anliegen der Schulen vertritt und darauf achten wird, dass weder die Qualität der neuen Ausbildung leidet noch die Ausbildungszahlen einbrechen.

Novellierung des Privatschulgesetzes

In seinem Urteil vom 6. Juli 2015 hat der Staatsgerichtshof festgestellt, dass Freie Schulen vom Land finanziell benachteiligt werden. Das Gericht forderte die Landesregierung dazu auf, die Finanzierung Freier Schulen in Baden-Württemberg neu zu regeln. Die Freien Schulen in kirchlicher und privater Trägerschaft fordern ein faires und zukunftsfestes Finanzierungsmodell, das Eltern nicht zusätzlich belastet und die Vielfalt im baden-württembergischen Bildungssystem für die Zukunft sichert.

Am 27.9.2017 trat das Gesetz zur Änderung des Privatschulgesetzes und dessen Vollzugsverordnung in Kraft.

Seitdem begleitet die AGFS den Prozess der verwaltungsrechtlichen Umsetzung in enger Kooperation mit Kultusministerium und Regierungspräsidien.

Hand Hoch für Freie Schulen

AGFS, Hand Hoch für Freie Schulen

2016 und 2017, während der Vorbereitung des neuen baden-württembergischen Privatschulgesetzes, lief die Kampagne „Hand Hoch für Freie Schulen“ der AGFS für eine verfassungskonforme Umsetzung der Gesetzesnovelle. Höhepunkt der Kampagne war eine Kundgebung mit mehr als 11.000 Teilnehmern auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Alle Infos zu Kampagne und Kundgebung finden Sie unter https://hand-hoch-bw.de/